FAQ

Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Fragen

Für eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach benötigen Hausbesitzer in der Regel keine Baugenehmigung. Ausnahmen hiervon bilden denkmalgeschützte Gebäude oder städtebauliche Vorgaben. Auch wenn keine gesonderte Baugenehmigung für eine Photovoltaikanlage erforderlich ist, ist der Bauherr für die Einhaltung baurechtlicher Vorschriften verantwortlich.

Ja, die Investitionskosten bei dem aktuell günstigen Zinsniveau amortisieren sich schon in den ersten zehn Betriebsjahren der Photovoltaikanlage. Bei weiter steigenden Strompreisen sogar noch früher. Die Lebensdauer einer mit hochwertigen Komponenten errichteten PV-Anlage ist deutlich länger  als 25 Jahre.

Durchschnittlich verbraucht man etwa 30-40% des produzierten Solarstroms selbst. Durch unseren  Energiespeicher ET Energie S®  ist eine Steigerung des Eigenverbrauchsanteils auf bis zu 90% möglich.

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten. 
Grundsätzlich erhalten Anlagenbetreiber auf Grundlage des Erneuerbar-Energien-Gesetzes (EEG) für jede Kilowattstunde Strom, die sie nicht selbst verbrauchen, sondern in das öffentliche Stromnetz einspeisen, eine Vergütung je Kilowattstunde. 
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert den Bau von Photovoltaikanlagen mit besonders günstigen Darlehenskonditionen. Weiterhin gibt es in Gemeinden und Städten immer wieder spezielle Förderprogramme, es lohnt sich auf jeden Fall  bei ihrer Gemeinde oder Stadt nachzufragen.

Die Hauptkomponente ,die  qualitativ hochwertigen Solarmodule haben eine Herstellergarantie von 25 Jahren. Dies  bedeutet das die Mindestlaufzeit der Photovoltaikanlage 25 Jahre beträgt. In der Regel profitieren Betreiber sogar noch länger von ihrer Investition.

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Fragen zu Bau und Betrieb

Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem privaten Hausdach dauert in der Regel 1 bis 2 Tage.  Die Installation der Wechselrichter, Energiespeicher, Zähler, etc.  an einem zweiten Termin nochmal ca. 1 bis 2 Tage.

Ja, wir übernehmen die Vorbereitung aller Unterlagen für Sie. Sie müssen nur persönliche Daten ergänzen und die Anträge unterschreiben.

Fragen zum Speicher ET EnergieS® 

Dynamische Entladetiefe.
Das Steuerungssystem des Energiespeichers ET EnergieS®  ist so ausgelegt und eingestellt, dass die Batterie möglichst schonend behandelt wird und trotzdem die Funktion des eigenbedarfsgerechten Speicherns der PV Energie erhalten bleibt. Dazu gehört auch eine dynamische Steuerung der Entladetiefe. Diese Funktion regelt die Entladetiefe so, dass die Batterie regelmässig voll wird und nicht zu tief entladen wird. Dazu wird nötigenfalls die Entladung früher gestoppt und damit die Entladetiefe in Schritten angehoben, damit die Batterie an einem Tag möglichst voll wird. Sollte wieder mehr Ladeenergie zur Verfügung stehen, wird die Entladetiefe wieder abgesenkt.  Dieser Betrieb ist besonders in ertragsschlechten Zeiten wie im Winter bemerkbar.

Zum einen ist es notwendig, dass die Batterie von Zeit zu Zeit komplett voll wird, da nur so ein Ausgleich der Ladeenergien der einzelnen Zellen erfolgen kann. Ausgeglichene Zellen sind jedoch die Voraussetzung für die Nutzung der optimalen Kapazität der Batterie. Zum anderen sollten Lithium Batterien möglichst nicht in fast leerem Zustand oder komplett vollen Zustand betrieben werden. Der Vollzustand wird daher nur zeitweise zum Ausgleich der Zellen angefahren. Durch die tägliche Nutzung des Speichers bleibt der Vollzustand nie lange erhalten. Niedrige Ladezustände werden durch eine dynamische Steuerung der Entladetiefe weitestgehend vermieden. Diese Funktion sorgt daher für eine Schonung der Batterie und trägt so zu einer möglichst langen Lebensdauer bei. Sollte die Batterie längere Zeit (z.B. im Winter) durch die PV-Anlage nicht vollgeladen werden können, so erfolgt eine Zwangsladung per Netz.

In den Wintermonaten erzeugt die PV Anlage weniger Energie, da die Tage kürzer sind und das Wetter oft schlecht. Da aber im Winter eher mehr Strom verbraucht wird als im Sommer, wird der geringere PV Ertrag in der Regel fast vollständig direkt verbraucht. Das bedeutet, dass zur Speicherung in die Batterie kaum noch PV Energie zur Verfügung steht. Oft geht dadurch der Ladezustand des Speichers nur um 5% oder 10% hoch.
Um die Batterie aber im schonenden fast vollen Zustand zu betreiben, wird über Nacht dann aber auch nur ein geringer Teil der Kapazität der Batterie entladen. Denn es ist zu erwarten, dass am folgenden Tag auch wieder nur eine geringe Menge an PV Energie in die Batterie geladen werden kann.
Dies wird über eine dynamische Steuerung der Entladetiefe realisiert. Das bedeutet, dass die Batterie in einem solchen Fall möglicherweise nur bis zum Ladezustand von 80% oder 85% entladen wird. Die Entladung wird dann gestoppt, obwohl noch Kapazität in der Batterie vorhanden wäre. Auf diese Weise kann die Batterie aber am nächsten Tag, wenn wieder wenig PV Energie zur Verfügung steht, fast voll geladen werden. Dies schont die Batterie und sorgt für eine höhere Lebenserwartung.
Es geht also keine PV Energie verloren, es wird lediglich der Ladezustand im einem Bereich von 80% bis 100% gehalten, wenn ohnehin klar ist, dass am nächsten Tag maximal 20% nachgeladen werden kann.

Der Lade-Inverter, der für das Laden und Entladen der Batterie zuständig ist, kann nur mit einer begrenzten Leistung Laden oder Entladen. Übersteigt die zur Verfügung stehende PV Leistung die Leistung des Lade-Inverters, wird die restliche Energie aus dem Netz bezogen. Gleiches passiert beim Entladen, wenn eine größere Leistung im Haus verbraucht wird, als der Lade-Inverter liefern kann. Es ist nicht sinnvoll, einen Lade-Inverter mit allzu hoher Leistung einzusetzen, da dieser die Kosten für das System nach oben treibt und so das System unwirtschaftlich wird.
Beim Entladen wird zudem immer eine kleine Leistung aus dem Netz entnommen, da auf jeden Fall verhindert werden muss, dass Batterieenergie ins Netz eingespeist und nicht für den eigenen Verbrauch verwendet wird. Da die Zähler immer nur mit einer begrenzten Genauigkeit den tatsächlichen Energiefluß messen können, wird lieber etwas weniger Leistung aus der Batterie entnommen, als von den Zählern gemessen wird. Der Rest, der in der Regel maximal 50W beträgt, wird aus dem Netz entnommen.

Generell wird sowohl die PV-Anlage als auch das Energiespeichersystem ET EnergieS®  bei einem Stromausfall vom Netz getrennt. Diese Trennung ist zwingend erforderlich, um ein gefahrloses erneutes Synchronisieren der Anlage nach der Wiederkehr des Versorgungsnetzes zu gewährleisten. Eine Versorgung des Hauses ist somit nicht möglich.
Es gibt jedoch optional die Möglichkeit einer Notstromversorgung einzelner ausgewählter Verbraucher. Dazu wird eine Notstromsteckdose neinheit installiert, die im Fall eines Stromausfalls die angeschlossenen Verbraucher aus dem Speicher versorgt, solange noch Energie im Speicher vorhanden ist.

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Um einen reibungslosen und schnellen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Sie das Kundenservice Ticket vollständig auszufüllen und uns zukommen zu lassen. Wir werden uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Ihr ET SolarPower Team

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